Ziele der IG Windstill

Die zentrale Forderung der IG Windstill ist die Einhaltung eines Mindestabstands der 10-fachen Höhe der Windkraftanlagen zur nächsten Wohnbebauung, unabhängig davon, ob es sich um ein allgemeines oder reines Wohngebiet oder um eine Bebauung im Außenbereich handelt. Der Bundesrat hat am 11.07.2014 der entsprechenden Ă„nderung im Baugesetzbuch zugestimmt, siehe Artikel im Focus. Von der Erfüllung dieser Forderung hängt die Erreichung der nachfolgende beschriebenen weiteren Ziele entscheidend ab.

  1. Schutz des Wohlergehens der Bürgerinnen und Bürger
    Das Schutzgut Mensch ist ein wesentliches Element von Flächennutzungsplänen. Wir fordern eine angemessene Würdigung der Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse, die u. a. im Baugesetzbuch geregelt sind. Zu den Einflüssen, die Bau und Betrieb von Windkraftanlagen mit sich bringen, gehören folgende Belastungen:
  2. Erhalt der wirtschaftlichen Basis der Bürger und Unternehmen
    Grundstücks- und Immobilieneigentümern sowie Unternehmen im Einflussbereich von Windkraftanlagen drohen existenzgefährdende Konsequenzen aus der Nähe zu diesen Anlagen. Der langfristigen Lebensplanung von Familien kann die Basis entzogen werden. Dies dokumentieren Studien und Einschätzungen renommierter Institutionen. Die konkreten Gefahren sind:
  3. Die weitestgehende Schonung von Natur und Lebensraum sowie Erhaltung des Erholungswertes
    In Folge der Inbetriebnahme von Windkraftanlagen drohen
    • Zug- und Greifvogel- sowie Fledermausschlag
    • Verdrängung anderer Arten durch Schattenwurf und Infraschall sowie durch permanenten Geräuschteppich
    • Dauerhafter Verlust eines natürlichen Landschaftsbildes und eines Ortes zur Rekreation