Infoveranstaltung

Wir - die IG Windstill - setzen uns aus Privatleuten zusammen, die sich – konfrontiert mit den unten gezeigten Planungen – bereits seit einiger Zeit um ihre gesundheitliche und wirtschaftliche Zukunft sorgen, sowie den Wert des Landschaftbildes ihrer Heimat als stark gefährdet einschätzen.

Die Unterstützer der IG Windstill handeln überparteilich und unabhängig von energiepolitischen Lobbygruppen.

Nach ersten Treffen im kleineren Rahmen hat die in Privatinitiative am 02.07.2014 durchgeführte Informationsveranstaltung (Presseartikel hier) allen Initiatoren und 140 Teilnehmern des Abends das große öffentliche Interesse und das Informationsdefizit der möglichen Betroffenen vor Augen geführt. Die zahlreichen und vielfältigen Rückmeldung am Abend und in den folgenden Tagen per Email und durch persönliche Kontaktaufnahme bestärken uns in dem Ziel, den Bau und Betrieb der geplanten Anlagen ohne die Einhaltung von angemessenen Abständen zur Wohnbebauung zu verhindern.

Um die Initiatoren herum haben weitere Personen aus vier der betroffenen Stadtteile Becklem, Essel, Horneburg, Meckinghoven, Suderwich und Oer-Erkenschwick (entlang der Horneburger Straße) neben finanzieller auch tatkräftige Unterstützung zugesagt, so dass wir aufgrund der unterschiedlichen beruflichen und privaten Hintergründe breit aufgestellt sind.

Vereinfachte Darstellung der Windkonzentrationszonen

Vereinfachte Darstellung der Windkonzentrationszonen in Suderwich-Essel und Becklem. Die eingezeichneten Radien von 2000 m Länge entsprechen der Forderung der Faktor10-Regelung Bayerns und Sachsens. Danach soll die Distanz eines Windrads zum nächsten Wohnhaus künftig das Zehnfache seiner Höhe (sogenannte 10H-Regelung) betragen. Die IG Windstill unterstützt diese Forderung.

Wir stellen auf dieser Homepage unsere Ziele dar und liefern Fakten und Hintergründe zu unseren Beweggründen. Zahlreiche Bürgerinitiativen, die sich zum Teil in Netzwerken zusammenschließen, Forschungseinrichtungen, Mediziner, Privatpersonen u. a. befassen sich seit Jahren mit Themen, die im Kontext mit dem Bau von Windkraftanlagen stehen. Diese und andere Informationen sind Basis unserer Arbeit.
Die IG Windstill konzentriert sich in der jetzigen Phase auf die anstehenden Kernaufgaben. Daher halten wir auf dieser Seite einige selbst erstellte Materialien für Sie bereit, verweisen aber vor allem auch auf Recherchen, Studien und Veröffentlichungen anderer Personen und Institutionen, da wir es für richtig und wichtig halten, diese zwar kritisch zu hinterfragen, aber sofern sich unsere Meinung darin widerspiegelt, diese nicht neu aufbereitet, als x-te Veröffentlichung hier zu hinterlegen. Alle auf diesen Seiten dargestellten Fakten sind nach bestem Wissen und Gewissen mit dem Versuch der Beibehaltung maximaler Objektivität aufbereitet.

Um den eingeschlagenen Weg weiter erfolgreich beschreiten zu können, benötigen wir in erster Linie finanzielle Unterstützung. Die Verwendung der Gelder wird dabei transparent bleiben. Sprechen Sie die Initiatoren dazu gern persönlich an. Beteiligen Sie sich mit einer Überweisung zu Gunsten des auf der Internetseite genannten Kontos an der Umsetzung unseres gemeinsamen Ziels. Dies lautet: „Ja“ zu regenerativer Energiegewinnung und „Ja“ zur 10H-Regelung, nach der die Distanz eines Windrads zum nächsten Wohnhaus künftig das Zehnfache seiner Höhe betragen soll, unabhängig davon, ob es sich um ein reines Wohngebiet oder um eine Wohnbebauung im Außenbereich handelt.

Kämpfen Sie gemeinsam mit uns für die Einhaltung eines Abstands von 2000 Metern zur Wohnbebauung.

Detlef Koller – Andreas Nauta – Christoph Wesselbaum